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WUK Bildung und Beratung Aktuell

Gewaltfreie Kommunikation als Basis für respektvolles Arbeiten

Posted @ 12.09.2012 08:32 By Andreas Konecny

Veröffentlicht in [WUK Bildung und Beratung], [WUK bio.pflanzen] | 0 Kommentare

Trainerin Gabriele Schatzl beim Seminar

Seminare zu „Gewaltfreier Kommunikation“ bieten den Transit-MitarbeiterInnen von WUK bio.pflanzen, die Möglichkeit die im Rahmen der Beschäftigung entwickelte Gesprächskultur zu verfeinern.

„Gewaltfreie Kommunikation“ nach Marshall Rosenberg, Schulz von Thun, Ingird Holler von Junfermann legt den Grundstein für ein respektvolles gemeinsames Arbeiten und die gegenseitige Wertschätzung. Es ist egal wie alt oder jung jemand ist, was er/sie gelernt hat oder woher er/sie kommt, eine Weiterbildung in Kommunikation auf gleicher Augenhöhe bewirkt sich selbst und andere besser wahrnehmen und unterschiedliche Meinung akzeptieren zu können. Dazu gehört auch das Erkennen eigener Fähigkeiten und neuer Perspektiven, die ein (neues) berufliches Fundament eröffnen.

Die vorurteilsfreie Reflexion über das eigene Handeln und über die Botschaften, die wir senden oder empfangen, macht uns zu entspannten ZuhörerInnen bzw. GesprächspartnerInnen. Dies ist die Voraussetzung für Aufmerksamkeit aber auch Anteilnahme an dem Gegenüber. Gleichzeitig wird es möglich, sich besser kennen zu lernen und Schwächen anzunehmen, Stärken zu erfahren. Mit diesen Erkenntnissen eröffnen sich neue Blickwinkel sich für eine berufliche Laufbahn entscheiden.

Dies wurde vor allem im letzten Seminar bei MitarbeiterInnen von WUK bio.pflanzen deutlich, als eine Diskussion über eigenes Handeln, eigene Stärken vermitteln und aufmerksam sein, zu einem intensiven Austausch über das eigene berufliche Ziel führte. Das Wissen über gewaltfreie Kommunikation fördert diese Klarheit.

Basisinhalte der Gewaltfreien Kommunikation u.a. nach Rosenberg sind:

  1. Beobachtung bedeutet, eine konkrete Handlung (oder Unterlassung) zu beschreiben, ohne sie mit einer Bewertung oder Interpretation zu vermischen. Es geht hierbei darum, nicht zu bewerten, sondern die Bewertung von der Beobachtung zu trennen, so dass das Gegenüber Bescheid weiß, worauf man sich bezieht.
  2. Die Beobachtung löst ein Gefühl aus, das im Körper wahrnehmbar ist und mit mehreren oder einem …
  3. Bedürfnis in Verbindung steht. Damit sind allgemeine Qualitäten gemeint, die vermutlich jeder Mensch auf Erden gerne in seinem Leben hätte, wie zum Beispiel Sicherheit, Verständnis, Kontakt oder Sinn. Gefühle sind laut GfK Ausdruck dessen, ob ein Bedürfnis gerade erfüllt ist oder nicht, eine Art Indikator. Für den einfühlsamen Kontakt sind Bedürfnisse sehr wichtig, da sie den Weg zu einer kreativen Lösung weisen, die für alle Beteiligten passt.
  4. Aus dem Bedürfnis geht schließlich eine Bitte um eine konkrete Handlung im Hier und Jetzt hervor. Um sie möglichst erfüllbar zu machen, lassen sich Bitten und Wünsche unterscheiden: Bitten beziehen sich auf Handlungen im Jetzt, Wünsche dagegen sind vager, beziehen sich auf Zustände („sei respektvoll“) oder auf Ereignisse in der Zukunft. Erstere sind leichter zu erfüllen, haben deshalb auch mehr Chancen auf Erfolg. Rosenberg schlägt außerdem vor, Bitten in einer „positiven Handlungssprache“ zu formulieren – sprich, zu sagen, was man will, statt was man nicht will. Man kann unterscheiden zwischen einer Handlungsbitte (beispielsweise darum, die Geschirrspülmaschine auszuräumen) und einer Beziehungsbitte (beispielsweise um eine Beschreibung der eigenen Empfindungen).

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MitarbeiterInnen beim Seminar
MitarbeiterInnen beim Seminar
Mitarbeiter beim Seminar

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Mag.a Gabriele Johanna Schatzl
Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation

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