WUK Bildung und Beratung
Gleichstellungsziele und Maßnahmen
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Bei den WUK-Mädchentagen können die TeilnehmerInnen handwerklich-technische Berufe kennenlernen
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Unserem Leitbild folgend berücksichtigen alle MitarbeiterInnen den Geschlechteraspekt in ihrem Wirkungsbereich. Der Gender-Mainstreaming-Umsetzungsprozess wird von der Geschäftsleitung gesteuert und ist Teil des Qualitätsmanagements der Organisation. Abgeleitet vom strategischen Ziel „Gender Mainstreaming und Diversity Management in allen Dienstleistungen anwenden“ werden durch die Formulierung von operativen Zielen in den Jahren 2011 und 2012 folgende Schwerpunkte gesetzt:
- Frauen und Männer haben die gleichen Zugangschancen zu unseren Angeboten
So lange unsere Bildungs- und Beratungsangebote vermehrt von Burschen und Männern in Anspruch genommen werden, streben wir an, dass mehr Mädchen und Frauen unsere Angebote nutzen. Für die strukturierte Untersuchung des geschlechtsspezifischen Einflusses der Rahmenbedingungen eines Angebotes (Ort, Zeit, Setting,…) wird von den GM-Beauftragten eine Checkliste erstellt. Spezielle Angebote für Mädchen (z.B. Workshops) sollen mögliche Berührungsängste abbauen.
- Wir fördern die Reflexion von Geschlechterrollenbildern und ermöglichen eine nicht-traditionelle Berufswahl
Nicht das Geschlecht, sondern die individuellen Fähigkeiten sollen die Berufswahl bestimmen. Deshalb werden TeilnehmerInnen sensibilisiert, um die Zusammenhänge zwischen Geschlecht und Beruf erkennen zu können. In speziellen Workshops (Mädchentage, Burschentage, Gender-Trainings) werden traditionelle Rollenbilder hinterfragt und aufgebrochen. Unterrichts- und Beratungsmaterialien werden auf ihre geschlechtssensible Gestaltung hin überprüft und entsprechend adaptiert. Zusätzlich werden spezielle Materialien zur Bearbeitung des Geschlechteraspekts in der Berufsorientierung erstellt.
- Das Ziel der Integration in den Arbeitsmarkt hat für Frauen und Männer dieselbe Bedeutung
Erwerbstätigkeit ist für die nachhaltige Existenzsicherung von zentraler Bedeutung. Alle MitarbeiterInnen berücksichtigen diesen Aspekt bei beiden Geschlechtern gleichermaßen. Vor allem im Rahmen von mädchen- und frauenspezifischen Angeboten aber auch in der Arbeit mit Angehörigen wird vermittelt, dass ein Nicht-Einstieg in den Arbeitsmarkt die Selbstbestimmung einschränken kann und die Betroffenheit durch Armut wahrscheinlicher macht.
- Wir begreifen die Diversität unserer MitarbeiterInnen und Zielgruppen als Ressource
Viele der von uns begleiteten Jugendlichen und Erwachsenen sprechen mehrere Sprachen oder finden sich in verschiedenen Kulturen zurecht. Wir unterstützen die Arbeit Suchenden ebenso wie ArbeitgeberInnen, dies als Ressource zu erken-nen, die im positiven Sinne genutzt werden kann. Gleichermaßen ermöglichen es unsere MitarbeiterInnen mit ihren unterschiedlichen Hintergründen und Kompetenzen vielfältige Zielgruppen qualitativ hochwertig zu unterstützen. Mit öffentlichkeits-wirksamen Maßnahmen wollen wir der Stigmatisierung von Menschen mit Behin-derungen oder psychischen Erkrankungen entgegenwirken.